25.3.2007 - Unglaublicher Erfolg beim Wien Energie Halbmarathon (Andreas berichtet)

Schon nach der Mannschaftssitzung war uns klar, dass der Wien Energie Halbmarathon für viele LG Wien-Athleten ein Messlatte ist, wo Mann und Frau steht bzw. so trainiert wurde um Bestleistungen zu erzielen.

Leider oder Gott sei dank war der Winter nicht das was man unter einen Winter versteht und so konnten alle voll drauf los trainieren. Manche sind in Überform gekommen, manche haben sich beim Training verletzt und anderen hat die Grippe so zugesetzt, dass sie der schon vorhandenen Form nachlaufen.

Der Renntag hat sich zum Superrenntag entwickelt, da das Wetter nicht besser sein hätte können.

Windstille, 4-8 Grad und herrlicher Sonnenschein für die Schönwetterläufer. Nach dem Start hat dann jeder gespürt, dass da heute etwas geht. Auch Andreas Hanreich war überrascht, dass es ihm doch besser ging als erwartet. Aber die Leistungen unserer Jungstars, sprich unserer Mädchen - "sorry", war einfach sensationell.

Elisabeth kam als Gesamt Zweite!!, Karoline als Dritte!!, und Anita als Vierte!! ins Ziel. Der Sprecher Adi Marek hat sich mit LG Wien förmlich überschlagen. Dann natürlich unsere Bita, die Ihre Bestzeit um unglaubliche acht Minuten auf 1:42:20 verbesserte. Gratulation. Die Burschen haben auch gezeigt, dass Sie sehr fleißig über den lauen Winter trainiert haben. Unser Michael Denk hat sich gleich ein "Denk"mal bei der LG Wien gesetzt - mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:23:26. Und unser Michael Diebitsch auch mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:20:57. Gratulation an unsere Burschen.


Michael hat mich gebeten, unserem "Schinder" Teo Theodorovics einen offiziellen Dank auszusprechen, der es eben versteht unserem Winki Wink Michael so zu trainieren und zu coachen, dass sich der Erfolg endlich einstellt. Danke Roman!! Unserem Präsidenten Benno Benesch wünschen wir gute Besserung. Der Benno hat schon nach fünf Kilometer eine Verletzung erlitten (Oberschenkelzerrung). Alles Gute!

Danke auch an unseren Michael Klapil, der unsere Anita sensationell betreut hat und somit ist auch unsere Anita eine neue Bestzeit gelaufen: 1:28:34. Das Promo Team gratuliert jedem LG Wien Athleten zu diesen grandiosen Ergebnissen.


Wir freuen uns schon wieder auf neue Herausforderungen und natürlich auch, davon zu berichten.


März 2007 - Cricket Wintercup (Jürgen berichtet)

Fotos von der Fotoseite von Johann Newetschny

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Der Cricket Wintercup ist die wohl traditionsreichste Cross-Laufserie Österreichs (heuer wurde der Cup bereits zum 34. Mal ausgetragen). Er besteht aus vier Läufen, die - beginnend mit dem zweiten Sonntag im Jänner - in einem Rhythmus von jeweils zwei Wochen stattfinden. Neben den zahlreichen Nachwuchsklassen besteht für Erwachsene die Möglichkeit, zwischen einer kurzen (1. und 3. Lauf jeweils 5.750m, 4. und 2. Bewerb je 3.950m) und einer langen Strecke (alle Läufe 9.350m) zu wählen.

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Der Kurs verläuft - nach jeweils einer kurzen, 350m langen Schleife am Gelände des Cricket-Platzes - auf einer 900m langen Runde, die zusätzlich das Areal der BA-CA Sportanlage umfasst. Das leicht hügelige Terrain (es werden alle zur Verfügung stehenden Erdhaufen und Böschungen integriert) besteht ausschließlich aus Gras bzw. Erde und ist somit "durchgehend mit Spikes zu belaufen" (eine Formulierung, die jedem Crossläufer ein Begriff ist). Die Verwendung ebensolcher Schuhe ist vor allem bei weichen Bodenverhältnissen oder Schneelange anzuraten - dies erhöht die Konkurrenzfähigkeit ungemein, wie "Cricket-Veteranen" nur allzu gut wissen. Die heurige Serie wurde - der milde Winter war auch hier spürbar - fast durchgehend auf trockenem Untergrund ausgetragen.

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Nun aber genug der theoretischen Abhandlungen. Die Fahnen der LG Wien wurden heuer von Elisabeth Reiner, Jürgen Pogac (beide absolvierten die komplette Serie ) und Michael Klapil (er startete einmal) auf der kurzen, sowie den "Chefs" Karl Benesch (zwei Starts) und Andreas Hanreich (eine Teilnahme) auf der langen Strecke hochgehalten. Unsere Marathon-Asse Benno und Andi, die ihr Antreten für Testwettkämpfe bzw. Tempoläufe nutzten, zeigten ihre großen Stärken im konstanten Laufen eines hohen Tempos, was auf der langen Strecke einen wesentlichen Erfolgsfaktor darstellt. Andi belegte bei seinem Auftritt sogar den zweiten Rang hinter Alfred Sungi (LCC Wien), dem großen Dominator auf der Langstrecke. Lisi stellte ihre tolle Grundschnelligkeit eindrucksvoll unter Beweis, konnte den ersten Bewerb sogar gewinnen und belegte letztendlich den hervorragenden zweiten Rang in der Gesamtwertung, knapp hinter Anna Hansson (SV Marswiese). Jürgen lief, abgesehen von einem schwachen Tag beim zweiten Bewerb drei Mal auf Rang vier und belegte letztendlich - aufgrund des bedauerlichen, verletzungsbedingten Ausscheidens seines (stärkeren) Trainingspartners Norbert Busl - den dritten Platz in der Gesamtwertung, Sieger hier Hannes Riedenbauer (TSV Hartberg). Die Gesamtwertung auf der langen Strecke sicherte sich eindrucksvoll Alfred Sungi (LCC Wien) mit vier Siegen en suite.

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Abschließend ist zu sagen, dass der Cricket-Wintercup, egal ob man jetzt nur einzelne Bewerbe oder den gesamten Cup absolviert, eine reizvolle Alternative zu den Straßenwettkämpfen darstellt und sich teilweise eine höhere Leistungsdichte verdienen würde (obwohl nicht unerwähnt bleiben soll, dass es vor allem auf der kurzen Strecke spannende Positionskämpfe und Zielsprints gab).